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Archiv Birkenwerder -
Geschäftswelt
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Montag, den 22. Februar 2010 um 15:46 Uhr |
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Die Brandenburger Gewässer sind zumeist zugefroren und auf dem Eis liegt eine dicke Schneeschicht, die keine Sonne durchlässt. Dies ist aber notwendig, damit Sauerstoff entstehen kann. Es mehren sich die Berichte, nach denen ein großes Fischsterben einsetzt und die ersten Beweise konnte man leider schon sehen. Aufrgund dieser erschreckenden Nachrichten haben sich am Sonntag der Fischer des Boddensees, Ralf Behnke, Angler, Mitglieder des Jugendclubs, der Eigentümer des Sees und weitere Helfer zusammengefunden, um die Fische am Boddensee zu retten. An der tiefsten Stelle des Boddensees bohrten sie Löcher in das Eis und pumpten Luft und somit Sauerstoff in den See. Die Fische ziehen sich im Winter an die tiefste Stelle im See zurück, so dass dort die größte Chance auf Hilfe bestand. Die Pumpen sorgten für einen guten Austausch des Wassers mit der Luft. Die Helfer hatten Sorge, dass Fischleichen zum Vorschein kämen wie in anderen Seen leider schon zu beobachten war. Nach der Aktion kam es jedoch ganz anders. Als alle Geräte wieder verstaut und Ruhe eingekehrt war, tummelten sich an der offenen Stelle im See kleine Fische - ein Zeichen dafür, dass die Fische des Boddensees den Winter überstanden haben. So freute man sich gemeinsam bei einem Kaffee auf der Terrasse in der Wintersonne über diese positive Nachricht. Dennoch war die Berichterstattung der letzten Wochen hilfreich für die Zukunft, denn man war sich einig, dass solche Hilfsaktionen künftig bei ähnlichem Wetter öfter durchgeführt werden, damit die Sorgen und Ängste gar nicht erst entstehen.
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