| Gesamtschule Birkenwerder wird ausgebaut |
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| Archiv Birkenwerder - Politik |
| Mittwoch, den 03. Juni 2009 um 14:00 Uhr |
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Am 27. Mai beschloss der Kreistag Oberhavel mit großer Mehrheit, dass endlich mit dem Ausbau der Gesamtschule Regine-Hildebrandt-Schule Birkenwerder zu einer sechszügigen Gesamtschule begonnen wird. Damit ist klar: Das Therapiebecken – für einige Symbol des integrativen Charakters der Schule – muss der Abrissbirne weichen. Ersatz dafür gibt es nur im Kleinformat. Zum Schwimmen müssen die Schüler künftig in die Turmcity nach Oranienburg fahren. Den steigenden Schülerzahlen wird Rechnung getragen
Bereits im Jahr 2007 wurde die Sechszügigkeit für die Gesamtschule Birkenwerder mit den Beschluss des kreislichen Schulentwicklungsplanes festgeschrieben. Der Kreistag wie auch der Kreisbildungsausschuss hatten die Proteste der Eltern und kommunalen Vertretungen gehört, schließlich wachsen gerade bei uns den so genannten S-Bahn-Gemeinden die Schülerzahlen unaufhörlich. Um diesen Schülerwachstum gerecht zu werden sieht der zwischenzeitlich vom Bildungsministerium bestätigte Schulentwicklungsplan unter anderem den sechszügigen Ausbau der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule Birkenwerder(mit gymnasialer Oberstufe) sowie den Ausbau der ehemaligen Oberschule Mühlenbeck zu einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe vor. Damit soll dem steigenden Schülerzahlen Rechnung getragen werden. Gerade die Sozialausschüsse der Gemeinden Glienicke/Nordbahn und Mühlenbecker Land, zwischen denen sich in der Schulpolitik in der vergangenen Legislaturperiode eine enge Zusammenarbeit entwickelt hat, haben sich massiv in die Debatte um den Schulentwicklungsplan eingebracht, um eine Erhöhung der Schulkapazitäten zu erreichen. Während in den Gemeinden Mühlenbecker Land und Glienicke/Nordbahn die Planungen für den Gesamtschulstandort Mühlenbeck vorangetrieben wurden, machte sich der Landkreis als Träger der Gesamtschule Birkenwerder an die Planungen für den Ausbau der Schule in Birkenwerder. Doch während in Mühlenbeck der Platz für den Schulneubau in fast unbegrenzten Umfang zur Verfügung zu stehen scheint, sind die Grundstücksflächen an der Gesamtschule Birkenwerder sehr begrenzt. So fasste der Kreistag nach eingehender Beratung im Kreistag wie auch in den Fachausschüssen den Beschluss, das derzeitige Therapiebecken für die Schulerweiterung zu opfern und im Schulerweiterungsbau statt dessen einen kleineren Ersatz für die Warmwassertherapie neu zu bauen. Das dieser Beschluss bei den Betroffenen in Birkenwerder nicht auf ungeteilte Gegenliebe stößt versteht sich, denn die Gesamtschule Birkenwerder hat ein besonderes Basisprofil: Integration, Spezialisierung: Körperbehinderungen. Ein entsprechendes Schmierentheater wurde von der Fraktion DIE LINKE dann auch im Kreistag aufgeführt. Brachte DIE LINKE noch vor einigen wenigen Wochen einen Antrag ein, damit der Ausbau der Gesamtschule Birkenwerder endlich losgehen kann, zog sie ihren eigenen Antrag in der gleichen Sitzung mit fadenscheinigen Begründungen zurück. Glücklicherweise hat sich der offensichtlich rein am Populismus und Wahlkampftaktiken orientierte Kurs der kreislichen Linkspartei nicht im Kreistag durchgesetzt. |




