| Der hilfsbereite Opa von nebenan kandidiert für die rechtsextreme NPD |
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| Archiv Hohen Neuendorf - Bündnis 90/Die Grünen |
| Donnerstag, den 14. August 2008 um 11:42 Uhr |
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Schon vor einem Monat machte Richard Miosga Schlagzeilen: Als netter Opa zeigte er sich lächelnd auf Medienfotos hinter einer Klasse der Hohen Neuendorfer Waldgrundschule, die an den Rotpfuhlen Müll sammelte. Nun gab die rechtsextreme und verfassungsfeindliche NPD, deren Vorsitzender Udo Voigt bekennt, die Demokratie in Deutschland „über die Wahlurne abwickeln“ zu wollen, bekannt, dass Miosga sowohl für das Hohen Neuendorfer Stadtparlament wie auch für den Kreistag kandidieren werde. Miosga versuchte mit seinem Auftritt in der Waldgrundschule ganz offensichtlich eine Strategie der NPD fortzuführen, die ihre Kandidaten gerne als die vermeintlich hilfsbereite, vertrauenswürdige und engagierte Mitbürger darzustellen versucht, um soziale Netzwerke zu knüpfen. Auf diese Weise versuchte sich vor einiger Zeit auch Stella Hähnel (früher Palau) erfolglos in das Hohen Neuendorfer Familienzentrum einzuschleichen. Die Pressesprecherin der NPD Frauenorganisation Ring Nationaler Frauen (RNF) bewirbt sich nun offenbar ebenfalls um ein Sitz im Kreistag. Ihre wahre Gesinnung zeigen die NPD-KandidatInnen dann meist erst nach der Wahl, wo sie in den Parlamenten ihre menschenverachtende Politik verfolgen. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, am 28. September von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratisch zu wählen. Mit Ihrer Stimme für eine demokratische Partei geben Sie nicht einfach nur Ihre Stimme ab: Sie erheben sie – klar und deutlich gegen Rechtsextremismus. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN |




