| Freundschaftlicher Besuch in Birkenwerder |
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| Archiv Hohen Neuendorf - Stadtverwaltung |
| Freitag, den 19. Februar 2010 um 22:13 Uhr |
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Abwasser, Straßen, Schule, Sport und Verwaltung waren die großen Themenfelder, über die die Bürgermeister von Hohen Neuendorf, Klaus-Dieter Hartung, und Birkenwerder, Norbert Hagen, beim gestrigen Antrittsbesuch im Rathaus Birkenwerder grundsätzliche Zusammenarbeit vereinbarten. In freundschaftlicher Atmosphäre berieten beide Verwaltungschefs konkrete Ansätze, wie die Arbeit verzahnter und dadurch bei knappen Kassen wirtschaftlicher gestaltet werden kann. Dazu kommt, dass zum Beispiel Schulen oder Kitas aufgrund der zentralen Lage von Birkenwerder teilweise für die Bürgerinnen und Bürger in der jeweils anderen Kommune besser zu erreichen sind. So ist zum Beispiel die neue Grundschule in der Niederheide für einige Kinder aus Birkenwerder günstiger gelegen, während die Regine-Hildebrandt-Schule für viele Hohen Neuendorfer Schüler interessant ist. Ein gemeinsames Abwasserentsorgungssystem ist schon länger im Gespräch. Seit Jahren wird das Einwohnermeldeamt, Standesamt und die Lohnbuchhaltung für Birkenwerder in Hohen Neuendorf mit verwaltet, hier könnten weitere Synergien zwischen beiden Kommunen wachsen. Die gemeinsame Überarbeitung der jeweiligen Flächennutzungspläne und eine Abstimmung der beiden kommunalen Entwicklungskonzeptionen fassten die Bürgermeister ebenfalls ins Auge. Gibt es irgendwann ein „Hohen-Birkenwerder“?„Zu Beginn meiner Amtszeit habe ich versprochen, dass ich die Fusion mit Birkenwerder am Ende der acht Jahre auf die Schiene gesetzt haben möchte“, skizzierte Hartung seinen Zielhorizont ein wenig provokant. Dem erteilte Hagen eine vorläufige Absage: „Bevor man heiratet, sollte man sich besser kennen und lieben lernen“ bot er jedoch an. Wenn durch gutes Miteinander Vertrauen und eine Kultur der Gemeinsamkeit gleichwie eine gemeinsame Kultur wachse, stehe einer Fusion perspektivisch jedoch nichts entgegen. Ausdrücklich bezog Hagen dies nicht nur auf Verwaltungsgemeinsamkeiten, sondern vor allem auf ortsübergreifendes Miteinander von Bürgerinnen und Bürgern. Augenzwinkernd fügte er hinzu, dass nach Abschluss der anstehenden Sanierung des Rathauses Birkenwerder im Zentrum einer neuen Großgemeinde „Hohen-Birkenwerder“ auch ein sehr attraktiver Amtssitz zur Verfügung stehe. Pressemitteilung der Stadtverwaltung Hohen Neuendorf |




