| Die Kirche im Dorf lassen – Stadt stockt Sportförderung um 300% auf/ CDU rechnet Scheinkürzungen vor |
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| Hallo Nygendorp! Nachrichten - Politik Hohen Neuendorf | |||
| Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 21:02 Uhr | |||
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In der Pressemitteilung der CDU-Fraktion wird gezielt der Eindruck erweckt, die Stadtverwaltung sowie einige andere Fraktionen der SVV würden – im Gegensatz zur CDU - durch das Festhalten an der in der Haushaltssatzung festgelegten Fördersumme von 50.000 Euro für den Sport die Leistungen der Vereine nicht angemessen anerkennen und den Breitensport als Ziel missachten. Das ist grundsätzlich falsch und Polemik, die dem gemeinsamen Ziel der SVV entgegen steht, in der Stadt eine starke Sportlandschaft, eine aktive Jugendkultur und vor allem ein verzahntes und sich gegenseitig unterstützendes öffentlichen Leben über bestimmte Klientelinteressen hinaus zu entwickeln. Schade, dass durch das Entstellen der Tatsachen einmal mehr der Versuch unternommen wird zu spalten anstatt auf dem gemeinsam Erreichten aufzubauen. Stellungnahme zur Pressemitteilung der CDU zur SportförderrichtlinieBürgermeister Hartung, der Stadtverein, die Linken und die Grünen haben im letzten Jahr einer Steigerung der Sportförderung um mehr als 300% zugestimmt. Standen in den Jahren bis 2008 für projektbezogene Vereinsförderung (Sport und Kultur gemeinsam) insgesamt jeweils 20.000 Euro zur Verfügung, hat sich die Förderung allein für den Sport 2009 auf tatsächliche zirka 66.000 Euro erhöht. Darüber hinaus sichert die Stadt durch die Bereitstellung von Sportfunktionsgebäuden, Trainingsgeländen und Hallenzeiten in großem Umfang die Arbeit der Vereine ab. Allein 2009 wur-den zwei neue Sportfunktionsgebäude im Wert von über 2 Mio. Euro übergeben. Entscheidungen, die alle Fraktionen des Parlamentes mitgetragen haben! Die von der CDU ins Feld geführten 75.000 Euro standen de Facto zu keinem Zeitpunkt für die Sportförderung zur Verfügung – diese Zahl repräsentiert lediglich eine WUNSCHvorstellung des ersten Haushaltsentwurfs – bevor dieser um rund 11 Mio. Euro auf ein reales Maß in allen Bereichen gekürzt werden musste. Dies ergab schließlich 50.000 Euro für die Sportförderung. Zudem wurde die Förderung der übrigen Vereine, die ebenfalls ein wichtiges Aushängeschild und internationale Repräsentanten unserer Stadt sind, ZUSÄTZLICH mit 30.000 Euro im Haushalt 2010 aus-gewiesen. „Es ist sachlich falsch und politisch unlauter, bei den Sportlern – zugegeben ein großes Wählerpotential – den Eindruck zu erzeugen, die CDU sei die einzige Partei, die sich für Sportbe-lange einsetze. Zwar hat sie sehr aktive Lobbyisten in ihren Reihen, die eine entsprechende Stimmung erzeugen möchten, aber die Bürger werden sich davon nicht beeindrucken lassen“, ist sich Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung sicher. Wenn man angesichts einer Steigerung der Sportförde-rung um hochgerechnet 300% seit 2008 jetzt von einer Kürzung spreche, könne dies kaum etwas anderes als der erkennbare Wille sein, Unfrieden zu säen. „Wenn es insgesamt weniger zu verteilen gibt, müssen alle mit weniger klarkommen. Selbstverständlich können wir über das „Wieviel“ und „Wer“ trefflich streiten. Allerdings wundere ich mich anhand der faktischen Ausweitung der Förderung doch sehr darüber, wie die Vereine mit wesentlich mehr nach einem Jahr so drastisch nicht auskommen können, dass ihre Arbeit gefährdet wird. Aufwandsentschädigungen für Eltern für den Spielertransport gehören jedenfalls nach meiner Einschätzung nicht zu substanziellen Notwendigkeiten, die der Steuerzahler absichern muss, während Straßen und Gehwege nicht instand gesetzt werden können!“, wies der Bürgermeister die Kritik entschieden zurück. Pressemitteilung der Stadtverwaltung Hohen Neuendorf
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 21:13 Uhr |



